Der schwedisch-japanische Handyhersteller Sony Ericsson konnte bereits im dritten Quartal hintereinander schwarze Zahlen verbuchen. Zwar ist die Höhe des Gewinns und des Umsatzes niedriger als von vielen Experten erwartet, aber dennoch wertet Sony Ericsson die Zahlen durchweg positiv. Im 3. Quartal 2010 konnte ein Gewinn von 49 Millionen Euro verbucht werden. Noch ein Jahr zuvor lag der Verlust bei 164 Millionen Euro. Im Vorquartal konnte bereits ein Gewinn von 12 Millionen Euro erwirtschaftet werden.
Der Umsatz fiel von 1,62 Milliarden Euro auf 1,60 Milliarden Euro. Experten sind hier von einem Umsatz von 1,84 Milliarden Euro ausgegangen. Die Strategie, auf Smartphones zu setzen sieht der Vorstand des Unternehmens weiterhin als erfolgreich an. Der weltweite Marktanteil von Sony Ericsson liegt bei 4 Prozent. Unternehmensintern macht der Smartphone-Bereich schon mehr als 50 % am Gesamtumsatz aus. Im Berichtszeitraum konnten 10,1 Millionen Handys abgesetzt werden. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 14,1 Millionen. Der durchschnittliche Verkaufspreis ist von 114 auf 154 Euro gestiegen.
Im vergangenen Quartal führte Sony Ericsson seine Xperia-Reihe, Android-basierte Smartphones, unter anderem in den USA und China ein. Langfristig will das Unternehmen der weltweit größte Hersteller von Android-Geräten werden. Erst im September hatte Sony Ericsson erklärt keine weiteren Symbian Handys mehr herauszubringen und sich auf Android zu konzentrieren. Allerdings bleibt das Unternehmen weiterhin Mitglied der Symbian Foundation.

